Die Schweiz wird mit Bettina Heim, Mikaël Redin und die Eistänzer Ramona Elsener/Florian Roost in Moskau an den Wettkämpfen teilnehmen.
Eigentlich könnte die Verlegung von Tokio nach Moskau ein gutes Ohmen für die Schweizer Eiskunstläufer bedeuten, denn der inzwischen zurückgetretene Stéphane Lambiel gewann vor 6 Jahren seinen ersten von zwei WM-Titeln in der russischen Metropole.
Allerdings bewerten die Schweizer die Aussichten auf einen solchen Erfolg eher gering,
denn allein die Tatsache, dass nach den Rücktritten von Lambiel,Moris Pfeifhofer, Jamal Othman und Sarah Meier alle Schweizer Eiskunstläufer die Qualifikation bestreiten müssen, lässt die Hoffnung auf ein Spitzenresultat sehr klein werden.
Trotzdem geht Bettina Heim bewaffnet mit sehr viel Ehrgeiz nach Moskau. Die 24-jährige aus Appenzellern hat sich vorgenommen die Qualifikation für die Kür schaffen um so unter die 24 besten Läuferinnen zu kommen. Bettina Heim muss um dies zu schaffen aber in der Qualifikation besser sein als mindestens 14 von 26 Mitstreiterinnen. Für die Eiskunstläuferin ist es nach 2010 die zweite Weltmeisterschaft. Sie belegte bei ihrer Premiere den 32. Rang.
Auch der gebürtige Franzose Mikaël Redin startet zum zweiten Mal in einer Weltmeisterschaft. Redin landete 2009 auf Platz 42, er glaubt aber dieses Jahr in dass er den Sprung ins Kurzprogramm schaffen wird.
Das erste mal dabei bei der WM sind die Eistänzer Ramona Elsener und Florian Roost um in den Hauptwettkampf zu kommen, müssen sie am Dienstag von 17 startenden Paaren mindestens auf den zehnten Platz kommen.
